
"Wer nicht alles im Griff hat,
hat dafür die Hände frei."
(unbekannt)
Lehrer dürfen sich möglichst keine Fehler erlauben und sehen sich gleichzeitig
in der Situation, sich beweisen zu müssen. Meist haben sie dabei an sich hohe
Ansprüche. Für ihre Arbeit erhalten Sie selten Anerkennung und es kostet Kraft,
mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. So ist es nicht verwunderlich,
dass in diesem Berufsstand die Burn-out Rate am höchsten ist.
Laut Professor Joachim Bauer, Arzt und Psychotherapeut am Uniklinikum Freiburg,
gibt es drei typische Merkmale, die zusammenkommen müssen, um von einem
Burnoutsyndrom sprechen zu können. Zum einen ist da eine lang anhaltende
Erschöpfung, zum zweiten sehen Betroffene keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit und
zum dritten entwickeln Sie gegenüber Kunden oder Klienten eine innere Abneigung
oder eine sehr zynische Einstellung.
Es ist ratsam, bevor es soweit kommt, sich um seine Psychohygiene zu kümmern
wie z.B. mit Supervision, psychologischer Beratung oder achtsamer Körperarbeit
wie Qi Gong, Yoga, Entspannung u.v.m.
In meinen Burnoutsprechstunden geht es darum, die Ressourcen, Fähigkeiten und
Stärken, die Sie bisher durch Ihr Leben getragen haben, zu entdecken und zu
würdigen, um sich dann auch den eigenen Grenzen, Verletzlichkeiten, Schwächen
wie auch Traurigkeiten zuzuwenden, ihnen mit Wertschätzung zu begegnen und sie
in sein Leben zu integrieren. Mit achtsamen Körperübungen biete ich Ihnen an, ihre
Körperwahrnehmung zu schulen und ein Auf-Sich-Selbst-Achten und ein
Für-Sich-Selbst-Sorgen neu zu entdecken und zu entwickeln.